Kurz einordnen
Lagekarte
Redaktioneller Kartenausschnitt zur Orientierung. Mikrolage, Grundstück und Objektzustand müssen bei konkreten Immobilien adressgenau geprüft werden.
Überblick
Für Eigentümer ist das Gebiet vor allem wegen drei Dingen interessant: erstens wegen des ruhigen, aufgelockerten Wohncharakters in Teilbereichen, zweitens wegen des klar ablesbaren Familien- und Alltagsbezugs mit Schule, Hort, Kita, Spiel- und Sportflächen, drittens wegen einer im Fürther Mietspiegel grundsätzlich guten Makrolage. Gleichzeitig ist der Bestand überwiegend nicht neu: 87,7 Prozent der Wohnungen liegen im „mittleren Baualter“, nur 0,2 Prozent sind maximal fünf Jahre alt. Wer hier bewertet, muss deshalb stärker auf Baujahr, Sanierungsstand, Energieeffizienz, Grundriss und Mikrolage achten als auf „Neubauprämien“.
Städtebaulich ist der Bezirk zweigeteilt: Weikershof ist der ältere, historisch gewachsene Teil mit dörflicher Herkunft; die Kalb-Siedlung ist von Siedlungs- und Geschosswohnungsbau geprägt und wurde im Zuge der Konversion ehemaliger US-Flächen neu ausgerichtet. Die Stadt Fürth schützt diese vergleichsweise offene Bebauungsstruktur in Teilen ausdrücklich über die Abstandsflächensatzung; das sichert Wohnqualität, kann aber Erweiterungs- und Nachverdichtungsoptionen einzelner Grundstücke auch begrenzen.
Lage: Südöstlicher Fürther Stadtrand im amtlichen Bezirk 06; im Fürther Binnenbezug vor allem zwischen Südlicher Südstadt und Dambach/Unterfürberg, an der Stadtgrenze zu Nürnberg.
Charakter: Zweigeteilt: historischer Weikershof plus wohnorientierte Kalb-Siedlung mit Freiräumen, Spiel- und Sportflächen.
Immobilienbild: 1.207 Wohnungen, davon 90,1 Prozent im Geschosswohnungsbau und 9,9 Prozent im Familienhausbau; Neubauanteil nur 0,2 Prozent.
Verkehr: Weikershof ist über Bus 67 an Fürth Hbf angebunden; die Kalb-Siedlung liegt an der Linie 179 Richtung Fürth Hbf/Rathaus sowie an der NightLiner-Linie N18. Die Fahrzeit Weikershof–Fürth Hbf liegt im Fahrplan bei rund 6 Minuten; aus der Kalb-Siedlung zum Hbf typischerweise bei rund 12 bis 14 Minuten, je nach Haltestelle.
Für Eigentümer wichtig: Gute Wohnlage auf Bezirksebene, aber starke Mikrolagenunterschiede: Wohnlage-1-Zuschlag im Mietspiegel, zugleich Lärmabschlag an belasteten Hauptverkehrsachsen möglich; Teile des Gebiets unterliegen zusätzlichem Schutz der offenen Bebauungsstruktur.
Lage und Abgrenzung
Der offizielle Bezirk 06 gehört zur südöstlichen Fürther Stadtkante. In der kleinräumigen Gliederung wird er in der Bezirksübersicht als „Kalb-Siedlung, Weikershof“ geführt; das aktuelle Datenblatt 2024 nennt denselben Bezirk „Südstadt, Weikershof“. Für die inhaltliche Arbeit ist das kein Widerspruch, sondern eher ein Hinweis darauf, dass die Kalb-Siedlung fachlich als Teil des größeren Südstadt-Zusammenhangs gelesen wird, während Weikershof als eigener historischer Teilraum sichtbar bleibt.
Aus der amtlichen Übersichtskarte lässt sich ableiten, dass der Bezirk innerhalb Fürths vor allem an die Südliche Südstadt und an Dambach/Unterfürberg anschließt; nach Süden und Osten läuft er an die Stadtgrenze heran. Im Verkehrsnetz ist die Orientierung klar: Weikershof liegt an den Halten Weikershof und Weikershof Süd, die Kalb-Siedlung spannt sich über die Achsen Europaallee, Gerhart-Hauptmann-Straße, Thomas-Mann-Straße, John-F.-Kennedy-Straße und Jakob-Wassermann-Straße in Richtung Schwabacher Straße und Südstadt auf.
Geschichte und Entwicklungsphasen
Weikershof ist der ältere Teil des Gebiets. Laut amtlichem Datenblatt war Weikershof ein Wirtschaftsgut des Fürther Königshofs und entstand bereits im 8. Jahrhundert; die erste urkundliche Nennung als „Wikershoven“ stammt aus dem Jahr 1269. Die Eingemeindung nach Fürth erfolgte zum 01.01.1899 zusammen mit Teilen von Höfen. Diese historische Tiefenschicht erklärt, warum Weikershof im heutigen Bezirk nicht wie eine reine Nachkriegssiedlung wirkt, sondern einen eigenen, älteren Ortskerncharakter behauptet.
Die Kalb-Siedlung ist gegenüber Weikershof der jüngere und planerischere Teilraum. Für die Stadtentwicklung war besonders die US-Militärzeit und die anschließende Konversion prägend. Die Stadt Fürth erinnert daran, dass mit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte 1995 eine rund 50-jährige Präsenz endete; im Flächennutzungsplan wird ausdrücklich festgehalten, dass die Umwandlung der Kalb-Siedlung zur „neuen Gartenstadt“ Wohnraum für rund 1.234 Familien geschaffen hat. Zugleich entstanden auf ehemaligen Johnson Barracks rund 41 Hektar Gewerbefläche, und im Areal der William-O.-Darby-Kaserne wurde ein rund 10 Hektar großer Park als Naherholungsfläche angelegt.
Die Freiraumentwicklung der späten 1990er und frühen 2000er Jahre lässt sich im Quartier bis heute konkret ablesen. Der Spielplatz Jakob-Wassermann-Straße Nord wurde laut Stadt Fürth 1999 im Zusammenhang mit der Konversion der ehemaligen Wohnsiedlung der US-Streitkräfte hergestellt. Auch städtische Berichte zur Spielflächenentwicklung nennen die „Neue Südstadt“ im Bezirk 06 als besonders gut ausgestatteten Bereich.
Die Zeitleiste verdichtet ausschließlich amtlich bzw. kommunal belegte Eckdaten.
Ortsbild, Infrastruktur und Alltag
Das Ortsbild ist nicht homogen. Weikershof wird in der Begründung der Fürther Abstandsflächensatzung als dörflich geprägter Teilraum genannt; Teile der Kalb-Siedlung werden dort zugleich als (Geschoss-)Wohnungssiedlung der 1920er-, 1930er-, 1950er- und 1960er-Jahre beschrieben. Das passt zur Statistik: Nur 9,9 Prozent der Wohnungen liegen im Familienhausbau, 90,1 Prozent im Geschosswohnungsbau. Der Bezirk ist also kein typisches Einfamilienhausgebiet, hat aber in Weikershof und an einzelnen Rändern kleinteiligere, lockerere Strukturen.
Im Bildungs- und Betreuungsalltag ist das Quartier ordentlich versorgt. Im Gebiet selbst liegen die Grundschule John-F.-Kennedy-Straße in der John-F.-Kennedy-Straße 23, der städtische Kinderhort Kalbsiedlung in der John-F.-Kennedy-Straße 13 mit sechs Gruppen und 155 Kindern sowie der integrative Lebenshilfe-Sternstunden-Kindergarten in der John-F.-Kennedy-Straße 28. Unmittelbar angrenzend ist mit der Hans-Böckler-Schule an der Fronmüllerstraße 30 außerdem ein weiterführender Schulstandort präsent.
Für den täglichen Freiraumgebrauch ist das Gebiet überdurchschnittlich gut ausgestattet. Besonders wichtig sind der Südstadtpark als große Grün- und Naherholungsfläche auf dem ehemaligen Darby-Kasernengelände, der Spielplatz Gerhart-Hauptmann-Straße, der Spielplatz Jakob-Wassermann-Straße Nord und die Sportfläche Jakob-Wassermann-Straße mit Fußball-, Basketball- und Beachvolleyballangebot sowie barrierefreiem Zugang. Für junge Haushalte und Familien ist das ein deutlicher Qualitätsfaktor.
Die ÖPNV-Anbindung ist für ein eher ruhiges Wohngebiet gut. Weikershof hängt an der Buslinie 67, die über Fürth Süd und Weikershof zum Fürther Hauptbahnhof fährt; im Fahrplan liegen zwischen Weikershof und Fürth Hauptbahnhof in einer typischen Fahrt rund 6 Minuten, zwischen Weikershof Süd und Hauptbahnhof rund 7 Minuten. Die Kalb-Siedlung liegt an der Linie 179, die über Europaallee, Gerhart-Hauptmann-Straße, Thomas-Mann-Straße und John-F.-Kennedy-Straße Richtung Fürther Hauptbahnhof und Rathaus verläuft; aus den VGN-Aushangfahrplänen ergibt sich für die Quartiershalte grob eine Innenstadtfahrzeit von etwa 12 bis 14 Minuten bis Fürth Hbf, je nach Stopp. Nachtverkehr ist über die N18-Achse mit Halten wie Fürth Süd, Weikershof und Weikershof Süd ebenfalls vorhanden.
Bei Einkauf und Ärzten ist die Datenlage weniger komfortabel als bei Schule und Verkehr. Für die adressgenaue Prüfung von Supermärkten, Apotheken und Praxen sind deshalb der Stadtplan bzw. Quartiersspezifische Parkraumauslastungsdaten sind ebenfalls nicht separat veröffentlicht; relevant ist aber, dass der Bezirk mit 762 Pkw/Kombi je 1.000 Einwohner deutlich über dem Fürther Stadtschnitt liegt, was auf eine höhere Autoorientierung und damit auf die Bedeutung privater Stellplätze bzw. des Straßenraumparkens hinweist.
Demografie, Nachfrage und Immobilienmarkt
Amtlich greifbar sind nur Bezirksdaten, keine sauber getrennten Zahlen nur für Kalb-Siedlung oder nur für Weikershof. Für den gesamten Bezirk 06 galten Ende 2024: 3.035 Einwohner, 1.341 Haushalte, 1.207 Wohnungen. Die Altersstruktur ist arbeits- und familiennah: 70,1 Prozent der Bevölkerung sind zwischen 15 und 64 Jahren, 9,0 Prozent zwischen 6 und 14 Jahren und 16,3 Prozent 65 Jahre oder älter. Der Ausländeranteil liegt bei 20,4 Prozent und damit unter dem städtischen Vergleichswert von 23,4 Prozent.
Für die Nachfrage bedeutet das: Familien finden ein funktionales Wohnumfeld mit Schule, Hort, Kita, Spiel- und Sportflächen. Pendler profitieren von kurzen Wegen zur Fürther Innenstadt und von der Grenzlage Richtung Nürnberger Westen. Studierende sind eher eine sekundäre Zielgruppe: Das Quartier ist gut erreichbar, aber nicht hochschulnah oder ausgesprochen studentisch geprägt. Die Bestandsstruktur aus viel Geschosswohnungsbau, wenig Neubau und vergleichsweise ruhigen Wohnstraßen spricht eher für langfristige Eigennutzer, Familienhaushalte und solide Mietnachfrage als für einen rein fluktuativen Kleinstwohnungsmarkt.
Chancen, Risiken und Orientierung im Quartier
Die größte Chance für Eigentümer liegt in der Kombination aus Wohnruhe, Freiraum und städtischer Erreichbarkeit. Teile von Kalb-Siedlung und Weikershof werden von der Stadt ausdrücklich als schützenswerte, aufgelockerte Wohnstruktur behandelt. Das ist kein wertloses Planungsdetail, sondern ein direktes Qualitätsmerkmal: Die Stadt begründet die Satzung mit Belichtung, Besonnung, Belüftung, Freiflächenqualität, Privatsphäre und Wohnfrieden. Wer im Quartier besitzt, profitiert damit von einem kommunal anerkannten Qualitätsversprechen.
Die wichtigste Risikoseite liegt in den Mikrolagen an stärker belasteten Verkehrsachsen und in der eingeschränkten Nachverdichtbarkeit. Im Mietspiegel sind an einzelnen Adressen der John-F.-Kennedy-Straße, Gerhart-Hauptmann-Straße, Benno-Strauß-Straße, Saarburger Straße, Dr.-Frank-Straße, Flößaustraße und Schwabacher Straße Lärmkennzeichnungen vermerkt, die sich mietwertmindernd auswirken können. Gleichzeitig kann die Abstandsflächensatzung für Anbauten, Ersatzbauten und dichtere Bebauung ein limitierender Faktor sein.
Für die Orientierung auf der Seite reicht keine Vollauflistung aller Straßen. Sinnvoll ist eine kuratierte Liste der wirklich relevanten Adressachsen: John-F.-Kennedy-Straße, Gerhart-Hauptmann-Straße, Thomas-Mann-Straße, Jakob-Wassermann-Straße, Europaallee, Schwabacher Straße, Benno-Strauß-Straße, Saarburger Straße, Flößaustraße, Magazinstraße, Dr.-Frank-Straße, Steubenstraße, Zeppelinstraße, Sonnenstraße, Stresemannplatz, Kannenbergstraße, Greifswalder Straße, Tilsiter Straße, Toni-Wolf-Straße, Wallensteinstraße, Wehlauer Straße, Bernhard-von-Weimar-Straße. Diese Straßen decken die historischen, siedlungsbezogenen, verkehrlichen und bewertungsrelevanten Mikrolagen des Bezirks am besten ab.
Als POIs und Orientierungspunkte sollten auf der Seite nicht zu viele, aber die richtigen Punkte auftauchen: Grundschule John-F.-Kennedy-Straße, Kinderhort Kalbsiedlung, Sternstunden-Kindergarten, Hans-Böckler-Schule, Südstadtpark, Spielplatz Gerhart-Hauptmann-Straße, Spielplatz Jakob-Wassermann-Straße Nord, Sportfläche Jakob-Wassermann-Straße sowie der verkehrliche Bezugspunkt Fürth Süd / Weikershof. Diese Auswahl bildet Alltag, Bildung, Freizeit und Erreichbarkeit glaubwürdig ab.
Häufige Fragen
Ist Kalb-Siedlung / Weikershof ein guter Stadtteil für Familien? Ja, vor allem für Familien mit schulpflichtigen oder jüngeren Kindern. Dafür sprechen die Grundschule, der große Kinderhort, der Kindergartenstandort sowie mehrere gut ausgebaute Spiel- und Sportflächen im oder direkt am Quartier.
Wie schnell ist man von dort in der Fürther Innenstadt? Weikershof ist per Bus 67 sehr schnell am Hauptbahnhof; im Fahrplan liegen zwischen Weikershof und Fürth Hbf typischerweise rund 6 Minuten. Aus der Kalb-Siedlung erreichen die Halte an der Linie 179 den Hauptbahnhof je nach Einstieg ungefähr in 12 bis 14 Minuten.
Ist der Bestand eher alt oder neu? Eher älter bis mittelalt. Im Bezirk entfallen 12,1 Prozent der Wohnungen auf Altbau bis 1948, 87,7 Prozent auf mittleres Baualter und nur 0,2 Prozent auf Neubauten mit einem Alter von maximal fünf Jahren.
Was unterscheidet Weikershof von der Kalb-Siedlung? Weikershof ist der historische, bis ins Mittelalter zurückreichende Teilraum mit dörflicher Prägung. Die Kalb-Siedlung ist stärker durch Siedlungs- und Geschosswohnungsbau sowie die spätere Konversion ehemals militärisch genutzter Flächen geprägt.
Welche Faktoren sind für die Immobilienbewertung hier am wichtigsten? Entscheidend sind Mikrolage, Baujahr, Sanierungsstand, Energieeffizienz, Grundriss und Lärmeinfluss. Der Mietspiegel honoriert Wohnlage 1 mit einem Zuschlag, belasteten Nachtlärm an Hauptverkehrsachsen aber mit einem Abschlag; energetische Modernisierung kann zusätzliche Zuschläge auslösen.
Wo bekomme ich exakte Kaufpreise oder Bodenwerte? Nicht aus den frei zugänglichen Bezirksdaten. Dafür sollten der Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses für die Stadt Fürth und die amtliche Bodenrichtwertauskunft genutzt werden.
Immobilienrelevante Einordnung für Eigentümer
Für Eigentümer in Kalb-Siedlung / Weikershof ist die wichtigste Aufgabe, den Ortsteil nicht pauschal zu verkaufen. Käufer wollen verstehen, welche konkrete Mikrolage vorliegt: eher ruhig, verkehrsnah, grünorientiert, historisch, familiengeeignet, verdichtet oder stärker durch Gewerbe und Infrastruktur geprägt. Genau diese Einordnung sollte vor Fotos, Exposé und Preisveröffentlichung stehen.
Praktisch zählen bei fast jedem Objekt Baujahr, Modernisierung, Energieausweis, Dach, Fenster, Heizung, Leitungen, Grundriss, Stellplatz, Garten oder Balkon sowie der Zustand des Gemeinschaftseigentums. Bei älteren Gebäuden kommen Bauakte, genehmigte Nutzung, Anbauten, Feuchte, Keller und mögliche Denkmalschutz- oder Erhaltungsthemen hinzu.
Für den Angebotspreis sollte Kalb-Siedlung / Weikershof nicht als einzelner Durchschnittswert behandelt werden. Sinnvoller ist eine Herleitung aus Bodenrichtwert, Vergleichsfällen, Mietspiegel-Logik, Objektzustand, Grundstück, Mikrolage und Zielgruppe.
Typische Käuferfragen
Käufer prüfen in Kalb-Siedlung / Weikershof vor allem, ob Alltag und Preis zusammenpassen. Dazu gehören Wege zu Einkauf, Schule, Kita, Bus, U-Bahn oder Bahn, die tatsächliche Lärmsituation, Parken, Fahrradabstellplätze, Grünbezug, Freizeitqualität und die Frage, ob die Immobilie ohne größere Überraschungen nutzbar ist.
Bei Wohnungen rücken Hausgeld, Rücklagen, Protokolle, Teilungserklärung, Sanierungsbeschlüsse, Aufzug, Fassade, Dach und Heizung in den Vordergrund. Bei Häusern zählen Grundstückszuschnitt, Zufahrt, Garten, Garage, Modernisierung und mögliche Erweiterbarkeit stärker. Bei vermieteten Objekten sind Mietverträge, Miethöhe, Nebenkosten, Instandhaltung und Entwicklungsspielraum entscheidend.
Unterlagen und Prüfpunkte
Vor dem Verkauf sollten Grundbuchauszug, Flurkarte, Bauakte, Grundrisse, Wohnflächenberechnung, Energieausweis und Modernisierungsnachweise vorliegen. Bei WEG-Objekten gehören Teilungserklärung, Gemeinschaftsordnung, Jahresabrechnungen, Wirtschaftsplan, Rücklagenstand und Eigentümerversammlungsprotokolle dazu.
Bei besonderen Lagen in Kalb-Siedlung / Weikershof sollte zusätzlich geprüft werden, ob Lärm, Hochwasser, Starkregen, Denkmalschutz, Baulasten, Bebauungsplan, Erschließung oder angrenzende Gewerbe-/Verkehrsnutzungen eine Rolle spielen. Eine frühe, ehrliche Klärung ist meist stärker als eine glatte Lageformulierung, weil Käufer diese Punkte vor einer Entscheidung ohnehin prüfen.
Häufige Fragen
Ist Kalb-Siedlung / Weikershof ein einheitlicher Immobilienmarkt? Nein. Der Ortsteil muss nach Straße, Gebäudetyp, Baujahr, Zustand und konkretem Umfeld gelesen werden.
Gibt es einen pauschalen Marktpreis für Kalb-Siedlung / Weikershof? Öffentlich belastbar nicht als ein einzelner Wert. Eine seriöse Bewertung braucht Objektprüfung, Vergleichsdaten und Mikrolage.
Worauf sollten Eigentümer besonders achten? Auf vollständige Unterlagen, ehrliche Mikrolage, nachvollziehbare Modernisierungshistorie und eine Zielgruppe, die wirklich zum Objekt passt.
