Kurz einordnen
Lagekarte
Redaktioneller Kartenausschnitt zur Orientierung. Mikrolage, Grundstück und Objektzustand müssen bei konkreten Immobilien adressgenau geprüft werden.
FAQ
Im Alltagsgebrauch ja; Gartenheim gehört zu den gewachsenen Schwabacher Stadtteilen. In der amtlichen Bezirkslogik erscheint es zudem als eigener statistischer Bezirk 52.
Typisch ist die Mischung aus älterem Siedlungsbestand mit Reihenhausbezug, genossenschaftlichen Mehrparteienhäusern mit Grünflächen sowie neueren oder geplanten Wohnbauflächen im Umfeld von Herderstraße, Wiesenstraße und „Am Dillinghof“.
Im Nahverkehrsplan erreicht Gartenheim 96 Prozent Erfüllung der Erschließungsanforderungen. Gleichzeitig sieht die Stadt Verbesserungsbedarf, weil die Erschließung der Wohngebiete stark über Hauptverkehrsstraßen läuft und tiefer liegende Wohnlagen schwerer erreichbar sein können.
Ja. Besonders relevant sind die Wohnbauentwicklungen Herderstraße–Wiesenstraße und das Baugebiet „Am Dillinghof“. Für den ersten Entwicklungsabschnitt Herder-/Wiesenstraße wurden rund 180 Wohneinheiten beschrieben; „Am Dillinghof“ ist seit 2023 rechtsverbindlich und 2024 wurden dort 15 städtische Grundstücke vermarktet.
Für den gesamten Stadtteil sind im hier genutzten, amtlich belastbaren Material keine pauschalen aktuellen Gartenheim-Kaufpreise spezifiziert. Offiziell verfügbar sind Bodenrichtwertauskünfte des Gutachterausschusses und der qualifizierte Mietspiegel für Schwabach. Als konkrete Einzelfläche im erweiterten Umfeld wurde 2024 im Baugebiet „Am Dillinghof“ ein Preis von 620 Euro pro Quadratmeter für städtische Einzelhausgrundstücke genannt.
Entscheidend sind Mikrolage, Verkehrseinfluss, Gebäudezustand, energetische Qualität, Garten- oder Stellplatzanteile sowie die Nähe zu Infrastruktur wie Johannes-Helm-Grundschule, Emmaus, Flurstraße und den geplanten Entwicklungsflächen. In gemischten Lagen wie Gartenheim ist eine objektbezogene Bewertung sinnvoller als ein pauschaler Stadtteilwert.
Immobilienrelevante Einordnung für Eigentümer
Für Eigentümer in Gartenheim zählt nicht der Stadtteilname allein, sondern die konkrete Mikrolage, Objektart, Baujahr, Modernisierung, Energiezustand, Grundstück, Stellplatzsituation und die Vollständigkeit der Unterlagen.
Öffentlich verfügbare Daten liefern Orientierung, ersetzen aber keine objektbezogene Bewertung mit Bodenrichtwertzone, Vergleichsfällen, Zustand und Käufergruppe.
